Donnerstag, 18. April 2013

Wildkräutersalat

   
   
  Endlich wächst der erste Salat im Garten, sind Giersch und Löwenzahnblätter groß genug zum Ernten und schmecken die Brennnesselspitzen nicht mehr nach Modder.  

Dafür fängt das Scharbockskraut an den meisten Stellen schon an zu blühen. So blieb mir nur eine Schattenecke, an der ich noch bedenkenlos ernten kann.


   
   
Für Pesto reicht mein Bärlauch im Garten zwar nicht, aber ein paar Blätter zum Würzen konnte ich schon ernten. Für die größere Ernte kann ich in den Wald fahren, da steht zum Glück reichlich davon.
   
  
   
   
Dieses Blatt hab ich gestern auch in meinem Garten gefunden. Als wir hier einzogen, hab ich immer auf Blüten gewartet. Aber eher verschwanden die Blätter wieder. Erst durch die intensivere Beschäftigung mit Kräutern fand ich den Zusammenhang zwischen den Blättern im Frühjahr und den lila Blüten im Herbst. Jetzt weiß ich, dass dieses Blatt zur Herbstzeitlose gehört.
        
   
   
  
   Hier bringt die Sonne das Blatt zum Glänzen. Ein klassischer Unterschied ist neben dem typischen Geruch (wer hält aber jedes Blatt einzeln an die Nase)  und dem dreikantigen Stiel beim Bärlauch auch die Richtung, in der die Blattspitze eingerollt ist. Bei der Herbstzeitlose rollt sich das Blatt nach innen, beim Bärlauch an der Spitze nach außen.
  
    
      
   
Ein Maiglöckchenblatt kann ich dazu nicht zeigen. Die Maiglöckchen kommen in meinem Garten erst später raus. Mit allen drei ähnlichen Blattpflanzen im gleichen Garten bin ich inzwischen sicher, auch nur die richtigen Blätter in meinen Salat zu schneiden.
 
 
 
 
  

Kommentare:

  1. Leckere Sachen wachsen da bei Dir :)
    Hach, wat beneide ich Dich :D

    Liebe Grüße
    Sigi

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  2. Das klingt lecker!

    Hier blüht das Scharbockskraut auch schon.
    Ich war mir gar nicht sicher, ob Bärlauch auch in Norddeutschland wächst.
    In meiner Kindheit kam er irgendwie (leider) nie auf den Tisch.

    Liebe Grüße
    Nula

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  3. Bärlauch habe ich auch erst durch Botanik-Exkursionen entdeckt. Aber seitdem ich erfahren habe, dass die Herbstzeitlosen so ähnlich, aber nicht im Geringsten essbar sind, traue ich mich nicht, es im Wald zu sammeln.

    Aber lecker sieht es bei Dir aus!!

    Dir ein schönes Wochenende
    Julika

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Ich freu mich über jeden Kommentar, anonyme Kommentare musste ich allerdings abwählen.