Freitag, 24. Januar 2014

Friday Flowerday

   
     

Gute Vorsätze zu Silvester sind ja nicht wirklich mein Ding, aber ich hab mir etwas mehr Lockerheit fürs neue Jahr vorgenommen. Und dazu gehört unter anderem, dass ich nicht mehr unbedingt freitags die Blumen zeige, die ich gerade in der Wohnung stehen habe, sondern einfach die vom vorherigen Freitag, die ich bis dahin ganz entspannt aufnehmen konnte.

Eigentlich kaufe ich im Januar genauso wenig Schnittblumen wie Osterhasen, so wie ich ja auch im September noch lange nicht daran denke, den Handel um diverses Weihnachtsgebäck zu erleichtern.

Aber am letzten Freitag sah es noch gar nicht danach aus, als würde es überhaupt noch Winter werden. Bevor ich den Hyazinthenfrühling darüber ganz verpasse, bin ich doch schwach geworden ...
   
   
  

   
   
   ... sehr schwach sogar, man sieht's. So tummeln sich nicht nur zwei Hyazinthentöpfe auf meiner Krendenz, sondern auch gleich zwei Tulpensträuße in der ersten Vase, die ich in der passenden Größe aus der Umzugskiste geholt habe.

Sie alle verdecken den unteren Teil meines Weihnachtssternes, der binnen kurzer Zeit einmal durch's Jahr gerauscht zu sein scheint ... einmal herbstlicher Blätterfall und jetzt frühlingshaftes Neuaustreiben.

Der getöpferte Kopf, der darauf aufpasst, entstand mal im Rahmen einer Veranstaltung in einer Blindenausstellung, in der wir erst in schicke müllsackblaue Plastikkleider gesteckt und dann in völliger Dunkelheit mit einem Klumpen Ton bestimmte Vorgaben erfüllen sollten/durften ... kein Kunstwerk, aber eine tolle Erfahrung.

Damit bin ich seit langem mal wieder bei Helga dabei.

 


Kommentare:

  1. Liebe Antje,
    gerade der Kopf hat es mir angetan in Kombination mit den Blumen und Vasen.
    Tulpen will ich auch noch keine kaufen, doch je länger ich sie hier am Flower-Friday sehe, desto begieriger werde ich. Das mit dem Photographieren ist manchmal ein Kreuz. Für meinen heutigen Post habe an drei Tagen Anläufe genommen, zufrieden bin ich dennoch nicht, die Lichtverhältnisse passten zu keiner Zeit.
    herzlich Judika

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    1. Liebe Judika,

      so erzählt so vieles eine Geschichte ... und gerade das macht es ja interessant.

      Mir fehlt derzeit in der Wohnung eine wirklich guter Standplatz,an dem einzelne Blumen auch wirken. In die ruhigen Ecken kommt fast gar kein Tageslicht derzeit. So bleibt's vorerst bei dicken Sträußen und Töpfen, die unruhige Hintergründe verbergen.

      Nen lieben Gruß von Antje

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  2. Liebe Antje,

    Lockerheit ist doch eine tolle Vornahme!
    Ich habe bis jetzt noch keine Tulpen gekauft, aber gebitzelt hat es mich schon ein bischen.

    Liebe Grüße
    und ein schönes Wochenende

    Nula

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    1. Liebe Nula,

      es fällt wirklich manchmal schwer, an der Blumenpracht im Laden einfach vorbei zu gehen. Aber meine Tulpen haben nicht lange gehalten, mit den nächsten warte ich doch noch ein Weilchen, sei denn, ich brauch die Blütenblätter zum Basteln.

      Nen lieben Gruß von Antje

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  3. Ja so geht`s mir auch immer, ich habe sogar noch eine Menge der Weihnachtsdekoration stehen und hängen, aber heute habe ich dann doch die ersten Tulpen gekauft. Ein Geburtstag steht an und da musste ein wenig Frische ins Zimmer!!! LG und ein schönes WE, von Annette

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    1. Liebe Annette,

      zum Glück ist die Weihnachtsdekozeit ja recht lang, da fällt mir der Umstieg immer recht leicht. Aber irgendwas fehlt eigentlich für die Zeit bis zum wirklichen Frühjahr.

      Nen lieben Gruß von Antje

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  4. Locker zu sein bedeutet auch schwach werden zu dürfen, liebe Antje, und du siehst, es führt zu einem tollen Ergebnis und du machst damit nicht nur dir eine Freude, sondern uns allen, danke dafür !!!
    Viele liebe Grüsse und ein schönes WE, helga

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    1. Liebe Helga,

      ich werd so weiter machen ... denn es macht so auch viel mehr Spaß, auch wenn sich die Perfektionisten in mir immer mal wieder meldet. Sie wird auf ihren Platz verwiesen ;-)

      Nen lieben Gruß von Antje

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Ich freu mich über jeden Kommentar, anonyme Kommentare musste ich allerdings abwählen.